Mittwoch, 27.09.06:
Nachdem wir von Brisbane ziemlich enttaeuscht wurden - kein Essen nach Einbruch der Dunkelheit (18Uhr) erhaeltlich - fuhren wir weiter nach Rainbow Beach um von dort aus am Wochenende unsere Safaritour nach Fraser Island zu starten.
Am ersten Abend lernten wir gleich in unserem Zimmer 2 Amis (Tommy und Tailor) kennen, die uns einige "Drinki

ng games" beibrachten und so fuer einen lustigen Einstieg sorgten.
Den naechsten tag verbrachten wir am Strand von rainbow Beach.
Am Freitag starteten wir mit 11 Leuten (eine ziemlich europaeische Gruppe aus 5 Deutschen, 4 Schweden und immerhin 2 Amis) in einem 4 Wheeldrive Jeep unsere 3 Tagestour durch die groesste Sandinsel Fraser Island.
Vorher erhielten wir eine Introduction mit hilfreichen Tips wie :" The beach is the Highway - don't sleep on the Highway" oder "Be Dingo safe", was soviel bedeutete, dass wir alles immer in den Jeep raeumen mussten um keine Dingos anzulocken, was wir aber nicht geschafft haben; "Motion is our friend" usw.

Am ersten Tag fuhren wir zum Lake Mc Kenzie, einem blauen See mit wirklich weissem Sand. Herrlich erfrischend !!!

Unsere Gruppe: Jonathan, Susi und ich, Katharina u Florian (der Fotograf), Jenny, Andreas, Thommy, Tailor, ... und Martin

Nach dem Baden mussten wir schnell aufbrechen um noch vor Sonnenuntergang einen geeigneten Zeltplatz in den Duenen zu finden. Susi war diesmal unsere Fahrerin und kaempfte sich tapfer durch die Sandmassen :)
Nachdem alle ihre Zelte aufgestellt hatten, gabs erstmal ein zwar etwas improvisiertes aber trotzdem leckeres Barbecue am Strand.
Durch die lauten Wellen konnte ich kaum schlafen und so bekamen wir wenigstens den Sonnenaufgang mit. Sooo romantisch !

Nach dem Fruehstueck fuhren wir zu Eli Creek, einem Fluss auf dem man sich durch den Regenwald bis ins Meer treiben lassen konnte.
Anschliessend gings auf dem "Highway" entlang zum beruehmten Maheeno Schiffswrack und weiter zum Nordende der Insel Indians Head, von wo aus man einen schoenen Ausblick hatte. Wir haben nicht nur Delfine springen sehen, sondern auch Haie beobachten koennen - zum Glueck aus sicherer Entfernung. Wegen Haigefahr und vorallem wegen der starken Stroemung darf man auf Fraser Island nicht im Meer baden gehen.

Ausser in den Champagne Pools - unserem naechsten Ziel, das wir erst nach einer langen Wanderung am Strand entlang erreichten und uns dadurch unser Picknick dort redlich verdient hatten.
Nach einer weiteren Nacht am Strand mit Marschmallow- grillen und diesmal Pasta als Dinner gings weiter nach Rainbow Gorge einer wuestenartigen Landschaft mit mehrfarbigem Sand.

Aber das war nur ein Vorgeschmack auf die Wanderung durch die Wueste, die uns auf dem Weg zum Lake Wabby erwartete. Eine Duene auf und wieder ab folgte der naechsten und am Ende kamen wir schliesslich zu einem modrigen Waldsee, der so gar nicht unseren Erwartungen entsprac
h.
Am Sonntag endete leider unser Abenteuertrip und wir fuhren mit der Faehre zurueck aufs Festland.
Zum Glueck hatten Katharina und Florian aus unserer Tour noch ein Zimmer fuer die naechsten Tage gebucht, so dass wir uns erstmal duschen und vorallem entsanden konnten bevor wir dann am Abend den Nachtbus nahmen nach Airlie Beach unserem naechsten Ziel.